The Shellac Project – Hinter den Kulissen

Die Deutsche Grammophon Gesellschaft hat die musikalischen Wunder des frühen 20. Jahrhunderts auf ihren Schellackplatten festhalten können. Doch die Mission dieser musikalischen Wunder kann nicht erfüllt werden, es sei denn, diese Aufnahmen werden wieder zum Leben erweckt. Letztendlich sind wir in das versiegelte Archiv der guten alten Zeiten eingetaucht und haben diese jahrhundertalten legendären Aufnahmen in die Moderne gebracht. Mit der Unterstützung von Google Arts & Culture präsentiert die Deutsche Grammophon die Digitalisierung von historischen Schellackplatten – „The Shellac Project“.

Der Prozess der Audiorestauration gliedert sich in zwei Teile…

Seit ihrer Erfindung durch Emil Berliner wurden Schellackplatten in Form und Qualität stetig verbessert; von 12 cm zu 17 cm bis letztendlich 30 cm; von der einseitigen zur doppelseitigen, von variabler Rille zu Mikrorille. Technologische Innovationen hatten ihren Preis: Bei einer wichtigen Weiterentwicklung verschwanden Teile des Katalogs oder wurden somit überflüssig. Die Deutsche Grammophon Gesellschaft hat die musikalischen Wunder des frühen 20. Jahrhunderts auf ihren Schellackplatten festhalten können. Doch die Mission dieser musikalischen Wunder kann nicht erfüllt werden, es sei denn, diese Aufnahmen werden wieder zum Leben erweckt.

Letztendlich sind wir in das versiegelte Archiv der guten alten Zeiten eingetaucht und haben diese jahrhundertalten legendären Aufnahmen in die Moderne gebracht. Mit der Unterstützung von Google Arts & Culture präsentiert die Deutsche Grammophon die Digitalisierung von historischen Schellackplatten – „The Shellac Project“.

Der Prozess der Audiorestauration gliedert sich in zwei Teile:

Zunächst wird das analoge Material, wie zum Beispiel eine Schellackplatte oder der für das Pressen der Schellackplatte benötigte Metallmaster, digitalisiert. Aufgrund der physikalischen Natur dieses Vorgangs kann selbst Staub auf der Plattenoberfläche die Schallübertragung stark beeinträchtigen.

Im nächsten Schritt erhält der Toningenieur die Audiodateien, prüft die Beschädigung des Tons und entscheidet, welche Software er zur Entfernung von Klicks und Geräuschen verwendet.

Der Klang wird dann akribisch überarbeitet, um ein optimales Hörerlebnis zu gewährleisten. Würden alle Geräusche entfernt werden, würde dies schnell zu einem künstlichen und unangenehmen Hörerlebnis führen. Der Toningenieur entscheidet auf Basis seiner Erfahrung und seines Instinkts, inwiefern er den Lärmpegel reduzieren wird. Der Klang wird erneut vom Toningenieur überprüft und poliert, bevor der Remaster freigegeben wird.

 

Deutsche Grammophon kündigt bahnbrechendes digitales Restaurierungsprojekt an

In Zusammenarbeit mit Google Arts & Culture werden kostbare Metallmaster aus dem legendären Soundarchiv des Gelben Labels zu sensationellen digitalen Transfers verarbeitet